Meinungen - Standpunkte - Leserbriefe


22.11.2011

 

Vortrag von Kriminalhauptkommissar Franz Horst Wimmer

Thema: Ad(h)s – Methylphenidat (= Ritalin, Medikinet, Concerata) – Kriminalität?

 

Zwar fanden sich nur 30 Leute zu diesem sehr interessanten Thema, diese jedoch waren sehr aufgeschlossen und dankbar. Wieder andere hatten keine Zeit oder waren krank, wollen jedoch per Internet informiert werden!

 

Aber ein Anfang ist gemacht!

 

Im Vorfeld gab es schon Ablehnungen von drei Ärzten und einer Frau, das war beim Amoklauf ebenso gewesen – lesen Sie bei Meinungen und Standpunkte.

 

Aufklärung und Nachfragen sollten nicht die Souveränität eines guten Arztes nehmen, wir leben in einer Demokratie! Herr Wimmer will keinen diskriminieren oder anprangern, nur etwas Licht in die Dunkelheit bringen! Unwahre Behauptungen musste Franz Wimmer schmerzhaft durchstehen, entsprechende Strafanzeigen konnten alles klären. Das Für und Wider muss von mehreren Seiten geklärt werden.

  1. Wussten Sie, dass Ritalin dem Betäubungsmittelgesetzt unterliegt, es hat ähnliche Wirkung wie Kokain oder Amphetamin?

  2. Über Langzeitfolgen ist noch wenig bekannt.

  3. Die Ursachen von ADS oder ADHS wurden noch nicht zufriedenstellend erforscht.

  4. Methylphenidate im Straßenverkehr? Bei bestimmten Reisen (Formblatt vom Arzt geben lassen!) und Versicherungen sollten Sie unbedingt diese Einnahmen melden! Was ist bei einem Straßen- oder Arbeitsunfall? Vorsicht ist besser als Nachsicht!

  5. Lehrer dürfen Ritalin nicht austeilen, obwohl das schon gelegentlich praktiziert wurde.

  6. Ritalin und Co. dürfen nicht an Kinder unter sechs Jahren gegeben werden, auch keinen Schreikindern!

  7. Betäubungsmittelhaltige Medikamente (und Impfungen?) durchdringen die Blut-Hirn-Schranke, eine Membrane, die das Gehirn vor dem Eindringen gefährlicher Stoffen schützt.

  8. Jungen sind häufiger von AD(H)S betroffen als Mädchen. Vermutliche Ursache: Frauen­orientierte Erziehung, alleinerziehende Mütter, KiGa, Grundschule. Die Väter nehmen ihre Verantwortung gegenüber ihren Kindern nicht wahr oder dürfen es nicht. Durch Männer werden die Kinder schneller selbstständig!

  9. Ursachen für ADHS: Veränderte Welt: falsche Nahrungsmittel, zu wenig Bewegung, veränderter Erziehungsstil seit 1970, Umweltgifte, die ewige Erreichbarkeit (Handy, PC, TV usw.), Gesellschaft!

  10. Missbrauch an den Schulhöfen, Verteilung und Handel mit diesem Mittel, weil es eine aufputschende und scheinbar leistungssteigernde Wirkung hat. Speed! „Vitamin R!"

Nebenwirkungen können sein:

  1. Wachstumstörungen,Tics, Parkinson

  2. Herzkreislaufbeschwerden, plötzliche Todesfälle

  3. Aggressivität, Depressionen, Suizidgefährdung, psychische Abhänigkeit, abnormes Verhalten (!), delinquentes Verhalten, Schizophrenie

  4. Missbrauchrisiko (Eltern nehmen das Mittel ihrer Kinder, im Swinger-Club soll es auch seine Dienste erweisen)

  5. Nachlassen der Verkehrstüchtigkeit

Das Mittel darf nie abrupt abgesetzt werden, nur auf Anweisung des Arztes!

 

Die Cytochrom-P450-Enzyme sind die wichtigsten körpereigenen Entgiftungs-Enzyme, über die eine Aussage über die individuelle Medikamentenverträglichkeit getroffen werden kann.

 

Bevor es zur Verordnung von Ritalin o.ä. Mitteln kommt, sollten Sie sehr gewissenhafte Ärzte aufsuchen, die das Risikobewertungsverfahren (Kommission der EU von 2009) kennen.

 

Die American Heart Association fordert: Bei allen Kindern mit Aufmerksamkeits­defizit-/­Hyper­aktivitätsstörung (ADHS) sollte vor Beginn einer medikamentösen Therapie ein EKG angefertigt werden. Grund: Todesfälle aufgrund von Nebenwirkungen einer Therapie mit Psychostimulanzien wie Methylphenidat.

 

Es braucht ein ganzes Dorf, um ein Kind zu erziehen.

Afrikanisches Sprichwort

 

Sapere aude!

 

Menschen, die sich nicht verändern wollen, die jede Verantwortung lieber einseitig abgeben, sei es in Medizin, Politik, Kirche, Pädagogik usw., haben damit freilich Probleme. Ich war selbst mal so ein „Diktator“, weil ich Angst (!) hatte, die anderen könnten recht haben. Deshalb habe ich für diese Reaktionen auch Verständnis.

 

Ich habe jahrelang in zwei psychiatrischen Anstalten und gerne gearbeitet, habe nach dem Amoklauf in Ansbach etliche Patienten behandelt und behandle sie noch heute. Immer wieder kam heraus: Meistens sind Ärzte gute Pharmazeuten und Diagnostiker, aber von der natürlichen Menschlichkeit wissen sie wenig – bis auf einige nette Ausnahmen. Einige Ärzte wollen nicht mehr angebetet werden, bei denen ist die akademische Überheblichkeit geheilt.

 

Einen traurigen Mann erduld´ ich, aber kein trauriges Kind.

Jean Paul

 

Uns geht das Thema alle an, weil wir jetzt und demnächst mit Menschen zusammenleben, die Ritalin o. ä. nehmen oder nahmen. Deshalb sollten wir uns jetzt die Frage stellen: Was macht das Mittel mit uns, was mit der Gesellschaft als ganzes?

 

Barbara Rauh-Pretzl

 


 

01.12.2009  

Eindrücke zum Seminar "Homöopathische Hausapotheke für Babys und Kinder" aus der Sicht einer Teilnehmerin....Aus anderer Sicht - mit den eigenen Augen...

Nachdem ich Ihr Buch "Nauchu" gelesen hatte, war ich schon ganz gespannt auf das Seminar "Homöopathie bei Kindern" mit Barbara Rauh-Pretzel. Was steckt da wohl für ein Mensch hinter Worten mit solch "neuem" Klang für mich?
Ich war wirklich begeistert. Die Atmosphäre des Seminarraumsin der Naturheilpraxis für Tiere war einfach nur mit dem Wort "wohlfühlen" zu beschreiben und das prasselnde Kaminfeuer gab dazu sein Bestes.

Alles war plötzlich sehr lebendig, weil nicht nur Frau Rauh-Pretzel mit frischen Farben und ihren außergewöhnlichen Gedanken dafür sorgte, sondern vor allem die Kleinsten "Teilnehmer" - die Kinder - uns einen kleinen Ausschnitt von der Kraft des Lebens ins Bewusstsein holten. Es hätte wohl keine besseren Voraussetzungen für genau dieses Seminar geben können.

Frau Rauh-Pretzel brachte uns in wirklich sehr anschaulichen und verständlichen Bildern immer ein Stückchen näher an die großen Geheimnisse der Homöopathie und auch des Menschseins heran. Ihre ganzheitliche Art, die Homöopathie, den Menschen und das Leben zu betrachten sucht Seinesgleichen und orientiert sich - gesunderweise - nach den Naturgesetzen unserer Erde. Erst dann ist Heilung möglich - und was für große Möglichkeiten uns zur Verfügung stehen, das konnte - so glaub' ich - jeder in diesem Raum mit Frau Rauh-Pretzel zumindest spüren und vielleicht sogar verinnerlichen.

Und genau die Achtung der Naturgesetze und die ganzheitliche Sichtweise waren es, die meine Augen wieder ein Stück mehr sehen lassen.

Was für ein lebensbereicherndes Seminar - ich freu mich schon auf das nächste.

Und plötzlich öffnet sich der Horizont wieder ein Stück mehr, damit die Sonne ungehindert in uns scheinen kann.

Vielen lieben Dank für neue Blickwinkel und einen lebendigen Nachmittag in beseelten Räumen.

 

Daniela K. Wagner


 

 

Am 15. Oktober 2009 Hans Tolzin - Impfentscheidung leicht gemacht - Pro und Contra - Argumente kritisch beleuchtet.

Ort: Kulturzentrum am Karlsplatz

Organisator: Selbsthilfegruppe für Klassische Homöopathie e. V.

 

Leserbrief zu den beiden Berichten „Impfkritiker nahm global Gesundheitsbehörden ins Visier“ und „Moment mal!“

Warum weiß niemand von extra Abteilungen in den Versorgungsämtern mit Akten von Impfgeschädigten? Dass Erkrankungen trotz Impfung möglich sind und dies nicht nur harmlos? Welche Nebenwirkungen möglich sind, die schwerwiegender sind als die Krankheit selbst, die behandelt werden kann? Meine beiden Kinder sind nicht geimpft und das habe ich nicht aus irgendeiner Laune heraus entschieden, sondern habe mich sehr ausführlich mit diesem Thema auseinandergesetzt. Ich bekam bisher leider nie einen Beipackzettel mit Nebenwirkungen über eine Impfung in die Hand. Warum nicht? Auf die direkte Frage bekommt man von Ärzten einen allgemeinen Aufklärungsflyer in die Hand! Solange ich mich nicht damit befasst habe, war es für mich klar, dass jeder der NICHT impfen lässt, unverantwortlich ist. Heute habe ich eine andere Meinung. Es gibt Ärzte, die unter vorgehaltener Hand zugeben, dass sie ihre eigenen Kinder nicht impfen lassen. Aber nur unter vorgehaltener Hand, es ist ja schließlich ihr Geschäft... 

 

Nicole Reutner


 

 

Leserbrief zu den beiden Berichten „Impfkritiker nahm global Gesundheitsbehörden ins Visier“ und „Moment mal!“

Seit über 32 Jahren bin ich in der Medizin tätig, als Krankenschwester und Heilpraktikerin. Ich habe nie einen Tetanuskranken erlebt, Pferde werden oft dagegen geimpft und trotzdem soll es diese Erkrankung dort auch geben. Mein Sohn ist nicht geimpft, hat mit der masernkranken Nachbarin aus einem Joghurtbecher gegessen - er wurde nicht krank. Ich kenne mehrere Masern - Geimpfte, die trotzdem erkrankten, habe mir das auch schriftlich geben lassen. Meine Lebenserfahrung sagt mir eindeutig, wir sollten von einer Glaubenskultur in eine Wissenskultur kommen - an was hatten wir schon alles geglaubt und es entpuppten sich andere Zweckwahrheiten - Wirtschaft. Ich will auch niemanden angreifen, jeder macht seine Arbeit. Ich glaubte auch viele Jahre an die "guten Impfungen", aber in der Praxis zeigt es sich wirklich oft anders. Aufgrund meiner bisherigen Erfahrungen als Praktikerin, glaube ich, dass nach der Impfung z. B. Neurodermitis, nach der Salbentherapie dann Asthma (!) oder wochenlange Schlafstörungen auftreten können... so einfach ist das. Als Zuhörerin empfand ich Herrn Hans Tolzin, als einen feinen ruhigen Menschen - sehr wissenschaftlich. Ist dieser Zeitungsartikel von einem ängstlichen Menschen geschrieben worden? Dann ist es natürlich gut, sich damit zu beschäftigen.

 

Barbara Rauh-Pretzl (17./18. Okt. 2009, Danke FLZ!)

 


 

Einladung: Amoklauf, aus der naturkundlichen Sicht... Ahnen, Familie, Kindergarten, Schule und Gesellschaft! Es gibt keine Schuld und keine Unschuld, es gibt nur Beziehungen!

Erstaunlicherweise gab es im Vorfeld schon unerwartet heftige Querelen (angeblich, von einigen Eltern aus dem Carolinum!), wir würden uns bereichern (mit 5 Euro!) und wir würden so "das unsagbare Leid ausnützen wollen"... Die Bevölkerung wird mit diesem Thema allein gelassen, die im Außen sind auch betroffen! Die Krankheit Amoklauf passt in unsere Gesellschaft, dieses bekannte Totschweigen... es beunruhigt sehr. Meine Vermutung, hätte ich als Pharmazeutin einen Ritalin Vortrag für 20 Euro angeboten, so wäre es akzeptiert und der Saal wäre überfüllt gewesen... so waren wir schon mitten im Thema! Wahrscheinlich waren deshalb massive Ablehnungen und Ängste, weil man nicht Hinschauen will, plötzlich wird gefragt: "Hat sie überhaupt eine Doktortitel?" Arroganz aus Angst. Es gibt schon Psychologen (Gespräche) und Psychiater (Arzneien), die zugeben, dass sie mit diesem Thema überfordert sind - Tabletten lösen nicht jedes Unheil! In den Entwicklungsländern ist es bekannt, dass die Menschen mit der Aids-Tablette im Mund sterben, denn Wasser zum Nachtrinken haben sie nicht. Dort sterben Menschen an Cholera oder anderen Durchfallerkrankungen, weil sie keine isotonische Salzlösungen oder normales Trinkwasser bekommen können - die würden nur einpaar Cent kosten, also zu wenig Gewinn! Ist unsere Gesellschaft krank oder die Kinder? Wenn die Gesellschaft krank sein sollte, warum müssen dann unsere Kinder Tabletten nehmen?

Leider haben die Zeitungen, diesen Artikel auch nicht abgedruckt... es gäbe "keine Relevanz" dafür, und es sei ein "schwerwiegendes hirnorganisches Phänomen". Die Medien lassen grüßen: Robert Enke usw. So gerne würde ich aufgeschlossene Zeitungsberichte lesen! Zu oft beschreiben sie nur die "abgelaufenen Wege"! Viele Kartenhäuser fallen gottlob zurzeit zusammen... wir dürfen uns alle verändern, wenn wir wollen. Sinnvolle Netzwerke sind wünschenswert, keiner sollte sich alleine glorifizieren - dann könnten gute Ergänzungen sein. Heiler und Ärzte finden sich immer mehr zusammen, das ist lobenswert!

Während des  Vortrages durfte ich auch Wolfgang Malessa vom Elternverband Franken begrüßen. (BRP)

 

Leserbrief zu Amoklauf

Am 31.10.2009 referierte die Heilpraktikerin und Buchautorin Barbara Rauh-Pretzl beim Bio Witt in Ansbach zum Thema „Amoklauf“.

Im Vorfeld gab es wohl einige Diskussionen, ob eine Frau ohne Doktortitel (Fachfrau) die Fähigkeiten hat, zu so einem brisanten Thema zu sprechen. Die Besucher im Bio-Witt-Vortragsraum waren sich jedoch hinter her alle über den rundum gelungenen Vortrag einig! Rauh-Pretzl erzählte wie wichtig es für unsere Kinder ist, dass sie den richtigen Platz in der Familie haben.  Unsere Jungs brauchen ihre Väter.  Allzu oft verkriechen sich diese hinter einem Berg Arbeit, oder lassen nach einer Trennung die Mutter mit ihrer Verantwortung allein. Aber auch den Müttern soll bewusst sein, dass ihre Buben dringend den Vater zum Vorbild nötig haben. Woher sollen sie es denn lernen, wie man sich als Mann verhält? In Kindergärten und Schulen herrscht ein Männermangel. Vatergeschwächte Jungen werden hart.

Zwang und Kontrolle ist eine Maske. Erfahrungen vererben sich nicht, sie muss jeder alleine machen. Unsere Mädchen wollen die Mutter zum Vorbild. Oft ist es in unserer Gesellschaft leider umgekehrt - der Vater mit der Tochter und die Mutter mit dem Sohne. Kinder wollen eigentlich keine Tabletten, sie wollen Gespräche. Lässt sich eine Ritalin Verschreibung nicht vermeiden, dann gilt es zu beachten, dass dem 6 - 8 Sitzungen bei Kinderpsychiatern vorausgegangen sind. Die Heilpraktikerin unterschied den Menschen in verschiedene Naturelle. So fällt es einem Bewegungsnaturell zum Beispiel sehr schwer 6 Stunden lang in der Schule still zu sitzen. Ein Empfindungsnaturell reagiert stattdessen schneller verletzt, wenn ihn ein Mitschüler auslacht oder der Lehrer bloß stellt - aber sie lieben die Schule. Dem gemütlicheren Ernährungsnaturell hingegen fehlt oft das nötige Durchhaltevermögen. Hier sind das Feingefühl, die Toleranz und die Offenheit des Pädagogen gefragt. Die Zuhörenden konnten sich gut in die dargestellten Charaktere einfühlen – so kannte doch jeder jemanden, auf den die einzelnen Beschreibungen passten.

Was sollen wir für die Zukunft verändern? Das Gespräch ist wichtig! Ein offenes ehrliches Herz und die Toleranz zwischen den Menschen. Wir alle sollten Lernprozesse zulassen: Es gibt keine Schuld und keine Unschuld, es gibt nur Beziehungen!

 

K. Kleemann, Dittenheim

 


 

Seminar von Barbara Rauh-Pretzl, 2. Nov 2007
Persönlichkeitsprofil: Kinder

Kinder sind soziale Wesen und brauchen viel Kontakt. Deshalb ist es wichtig, dass sich Kinder mit verschiedenen anderen Kindern treffen können. Je nach Naturell sind die Kinder Denker (Empfindung), Verhandler (Ernährung) und Umsetzer (Bewegung). Für Eltern und Erzieher gilt es, die Talente der Kinder zu erkennen und zu fördern.
Generationenverbesserungen schaffen!
Es ist normal, dass es Generationskonflikte gibt. Die meisten Probleme entstehen jedoch, wenn Kinder unterdrückt werden und sich nicht ausleben dürfen.
Wenn Krisen im Elternhaus nicht überwunden werden, kommen die Krisen immer wieder!
Was soll verboten werden?
Verbote sollen nur dann ausgesprochen werden, wenn jemanden zu Schaden kommt, das Kind selbst, Freunde, Spielkameraden und Tiere. Muss ein Verbot ausgesprochen werden, ist es wichtig, den Kindern den Grund für das Verbot zu erklären.
Kindergartenkinder
Kinder die sich im Kindergarten schlagen, können sich nicht ausdrücken. Hier gilt es, den Kindern das Sprechen ganzheitlicher Art zu lehren.
Pubertätskinder und Schulprobleme
Letzte Chance für Erwachsene und Kinder: Eigenverantwortung lehren und lernen!
Aufmerksame Eltern haben starke Kinder!
Pragmatische Kinder: Das was sein muss, lerne ich, alles andere lasse ich sein.
Sulfurnasen: Kinder brauchen vermehrt Nahrung. Diese Kinder werden unruhig, wenn sie zu wenig zum Essen kriegen. Kinder sind hungrig!
Sulfuriker: Diese Kinder haben geniale Fähigkeiten (Reformer, Erfinder), aber vergammeln gerne ihre Fähigkeiten. Deshalb ist es wichtig, mit den Kindern Verhandlungen zu führen.
Kinder unterliegen einer steten Veränderung!
Hochgestellte Ohren: Idealisten, leicht- und gutgläubig, Träumer, Schwärmer, Optimisten
Tiefgestellte Ohren: Pessimisten, wollen alles ganz genau machen.
Lange Nase: tüchtige Kinder
Kurze Nase: fehlende Ausdauer
Oberkopfkinder: Empfindungskinder, brauchen manchmal länger, um wach zu werden. In den ersten Schuljahren fehlt manchmal die notwendige Aufmerksamkeit für den Unterricht.
Disharmonische Menschen brauchen zehn harmonische Menschen, um in ihre Mitte zu kommen. Deshalb wären langjährige Klassengemeinschaften so wichtig!!!

Text: Lioba Scheidel, freie Journalistin

Die ganzheitliche Lebensbetrachtung fordert Einnehmen von Homöopathika und Annehmen von nötigen Veränderungen!
Dieses ist die Erkenntnis meiner 30-jährigen medizinischen Berufserfahrung.
In der Regel haben wir alle einen verletzten Emotionalkörper – mag das Leben im Bauch der Mutter noch relativ harmonisch und feinstofflich genährt sein, so kommen wir alle mit viel Empfindungsenergien (gelb) auf diese Welt, die sich durch die Umwelt schnell verändert – oft traumatisch.
Das haben unsere Eltern und wir so erlebt, das erleben auch unsere Kinder wieder. Diese Verletzungen und Gefühle von Andersartigkeiten kann man mit Ernährungs- (blau)und Bewegungsenergie (rot) maskieren. Die „Blauen“ retten sich in Süchten und die „Roten“ in Prestige. Die meisten Wunden werden verheimlicht bis sie dann als Krankheiten ihre Achtung finden – Krankheiten sind wirklich auch ein Gewinn.
Ihre Sprache drückt sich in unseren Erbschwächen (Miasmen) aus, jeder hat seine Disposition für bestimmte Krankheiten.


 

Mobbing in der Schule oder jeder kann Mobbingopfer werden!
Anders wie der Gegenüberkampf zeichnet sich Mobbing durch drei signifikante Merkmale aus. Beim Gegenüberkampf misst sich ein Kind mit einem anderen Kind - dieses Kräftemessen ist wichtig für die Entwicklung der Kinder. Beim Mobbing dagegen verbünden sich zwei oder mehrere Kinder (erstes Merkmal), um wiederholt – und über lange Zeit hinweg - immer wieder das gleiche Kind (zweites Merkmal) zu schikanieren (drittes Merkmal). Während der Gegenüberkampf aus einem Spieltrieb heraus geschieht, wird beim Mobbing organisiert - eine Bande verbündet sich - und bewusst - und schikaniert über lange Zeit hinweg wiederholt das gleiche Kind - Gewalt ausgeübt, Gewalt aber ist nicht entschuldbar. Laut Strafgesetzbuch ist vorsätzlich ausgeführte Gewalt eine Straftat, die geahndet wird. Dass Mobbing vielerorts noch immer toleriert wird, muss darauf zurückgeführt werden, dass die Gesellschaft Krisenprobleme nicht wahrhaben will. Denn Mobbing ist Ausdruck für eine tiefe seelische Not, auf Opfer- und Täterseite. Kinder, die mobben und somit bereit sind, Gewalt auszuüben, sind oft selbst verletzt worden, haben nicht die Liebe erhalten, die sie gebraucht hätten. Werden seelische Verletzungen nicht aufgearbeitet, dann sind „verletzte" Kinder geneigt, andere zu verletzen. Denn sie haben nie - oder zu spät - erfahren, dass es nicht in Ordnung ist, jemanden zu verletzten, sei es mit Worten, mit Schläge oder indem ein anderes Kind ausgegrenzt wird. Gleichzeitig aber ist Mobbing auch erlernbar, „Mobbing wird geschaut", sagen die Pädagogen. Wenn Familie A Familie B nicht mag, dann kann es passieren, dass die Kinder der Familie A keine Kommunikation mit den Kindern der Familie B haben dürfen. Wenn dann die Kinder der Familie A Gleichgesinnte finden, könnte dies zur Folge haben, dass die Kinder der Familie B gemobbt werden. Die Gleichgesinnten müssen gar keinen Konflikt mit Familie B haben. Sie sind häufig nur die „Wasserträger" - hier „opfern sich die Braven den Tätern", der Grund dafür ist meist ein mangelndes Selbstwertgefühl. Die Braven wären nämlich gerne genauso unverschämt wie ihr Chef. Der eigentliche Konflikt, der dem Mobbing zugrunde liegt, ist meist in der Ursprungsfamilie zu finden, zum Beispiel der Zwist der Familie A mit der Familie B. Hier gilt es Größe zu zeigen. Die Eltern sollten ihren Konflikt nicht auf ihre Kinder übertragen, sondern den Kindern die Möglichkeit einräumen, sich begegnen zu können. Dies fördert die soziale Intelligenz der Kinder. Denn wer in jungen Jahren viele Menschentypen erleben durfte, entwickelt eine kraftvolle Persönlichkeit. Das Motiv für Mobbing ist erfahrungsgemäß „Neid nach Liebe". Gerade deshalb ist es wichtig, beim Mobbing die Tiefe der Not zu erkennen. Kurzfristige Lösungen - wie, zum Beispiel das Trennen der Kinder - ändern nichts an der Ursache. Wichtig ist es, den seelischen Konflikt der Kinder aufzuarbeiten. Auch das Kind, das gemobbt wird, muss bestärkt und unterstützt werden, damit es wagt, sich zu wehren. Denn noch ist es nicht normal, sich zu wehren, aber es ist intelligent, dies zu tun. Warum Mobbing als solches und die damit verbundene tiefe Not der Kinder selten wahrgenommen wird, ist darauf zurückzuführen, dass viele Menschen selbst seelisch verletzt sind und zum Wegschauen neigen, um die eigene Not nicht spüren zu müssen.

Text Journalistin Lioba Scheidel nach dem Vortrag von B. Rauh-Pretzl am 06.10.06



ADS-Aufmerksamkeitsdefizitsyndnrom
ADHS mit Hyperaktivität oder das „Zappelphilipp" - Phänomen

ADS / ADHS ist eine neuzeitliche Erscheinung (seit 1980), viele Eltern und Kinder sind damit geplagt - diese Kinder sind sehr laute und starke Persönlichkeiten, wollen dieses machen und tun doch etwas anderes! Es gibt auch die nach Außen ruhigen blockierten Naturen, sie leiden unter ihrem inneren Chaos (Künstler und Suchttypen) - Träumer.

Symptome:
Ruhelosigkeit, schwieriger Augenkontakt,Schlaflosigkeit, Waghalsigkeit, Nonstop-Typen, Hundeangst, ewige Nein-Sager, impulsive Gewalt, Rabauken, soziale Unfreie, schwierige Sozialisation, unkooperativ, sie wollen keine Lösung, sie sind sehr vergesslich, Anziehen oder Essen dauert ewig, Worte scheinen sie nicht zu erreichen. Später wollen sie: schnelle Autos und Reisen, häufigen Partner- und Berufswechsel. (Barbara Rauh-Pretzl „Auch Schattenseiten verlangen Licht". Seite 75)

ADS / ADHS ist Ausdruck für eine tiefe seelische Not, die von den Kindern bereits erlebt wurde. Dazu zählen leichtfertige Trennungen, eine schwere Geburt, Krankheit, Ablehnung (keine Liebe) - die Kinder werden in dieser Welt seelisch und geistig nicht genährt. Sie sind sehr klug und starke Persönlichkeiten. Angesichts der „Not“, mit der sie in frühester Kindheit konfrontiert wurden, finden sie sich nicht mehr mit „Kleinheiten“ ab. Sie haben ein „königliches“ Selbstbewusstsein entwickelt, basierend auf einer hohen Überlebensintelligenz - ihre erlebte Not hat sie nicht wirklich krank werden lassen, aber ihr Denken wesentlich geprägt - deshalb können Regeln und Rituale, die häufig „grundlos einengen“ (aber für uns Erzieher bequem sind?), nicht mehr akzeptiert werden.

ADS / ADHS
Die rechte der zwei Gehirnhälften ist für die Kunst, Intuition und Sprache, die linke Gehirnhälfte für Ziele, Logik, Konkretes, Analyse zuständig. Obwohl die Seele geschlechtslos ist, verfügen Frauen über eine dominante rechte Hirnhälfte und Männer über eine dominante linke Hirnhälfte. Durch erlebte Not können Fähigkeiten ausgelöst werden, die bewirken, dass beide Hirnhälften harmonisch aktiv sind. Zum Beispiel werden alle Überlebensintelligenzen im höchsten Maße angeregt, das schenkt hohe seelische Intelligenz (Feinfühligkeit bis zur Hellsichtigkeit), die nicht in Schulen gelehrt wird. Diese hohe seelische Intelligenz will gelebt werden!
Hyperaktivität (ADHS) ist oft Ausdruck für Ungeduld und Bewegungsdrang. Mit dem „konservativen" Denken und Handeln unserer Gesellschaft kommen diese Naturen nicht mehr klar. Das krampfhafte Festhalten an Bewährtem (vielleicht bequemen? - aber für die Kinder nicht mehr nachvollziehbaren) Regeln wird nicht akzeptiert. Ihr Handeln und Denken ist uns immer einen Schritt voraus.

Bewegungslerner
Wichtig ist, dass ADHS-Kinder ihren Bewegungsdrang leben dürfen. Sie sind Bewegungslerner (dieses entspricht der so genannt Hyperaktivität). Es gilt, den Bewegungsdrang zu tolerieren, z.B. einen kleinen Ball mit in die Schule nehmen, im Unterricht in der Hand damit spielen, und andere dabei nicht stören - so ist die Hyperaktivität gut tolerierbar. Auch wenn es schwer fällt, die Reformen der Kinder anzunehmen, ist es wichtig die Geschichte anzuschauen. Verbote – nur wenn Schaden für das Kind oder dem Gegenüber (auch Tiere dürfen nicht gequält werden) entsteht.

Freie Schulsysteme (noch Zukunftsmusik)
Es gibt keine faulen, dumme oder bösartige Kinder! Vielleicht liegen Blockaden vor? Dann sollte dieses homöopathisch oder kinesiologisch abgeklärt werden (Buchempfehlung: Renate Feuerlein – Du schaffst es – Herder spektrum 8,90 €). Kinder sollten nicht an ihren Fehlern (Noten) gemessen werden.

ADS / ADHS -Kinder sind oft besonders neugierig, aufgeweckt und brauchen ein Schulsystem, das sie motiviert sich mit Interesse dem Neuen zuzuwenden. Hier sind freie Schulsysteme gefragt - ohne reglementierten Lehrplan, dem Lehrer und Schüler - meist ohne Handlungsspielraum - unterworfen sind.

Text Freie Journalistin Lioba Scheidel (06.10.2006) Lioba.Scheidel@t-online.de