04.01.1961
in Würzburg geboren
1984
bis 1991
Krankenpflegerin
in verschiedenen medizinischen Bereichen (Nürnberg, Ansbach - Psychiatrie)
1984
bis 1991
Private Heilpraktikerschule mit Ausbildung in Klassischer Homöopathie (Erwin Geyer, Schwaig)
20.03.1991
Heilpraktikerüberprüfung
durch das Gesundheitssamt Ansbach
1991
Eröffnung der Naturheilpraxis in Ansbach
28.02.1995
Prüfung in Physiognomischer Psychologie (Walter Alispach, Schweiz)
01.02.2010
Unerwarteter Tod meines Mannes Bruno Pretzl
Das Geburtsjahr der Homöopathie ist 1790, sie ist eine selbstständige menschengerechte Heilweise. In ihrer Philosophie unterscheidet sie sich grundlegend von der Schulmedizin. Sie ist eine ganzheitliche Methode, da sie den Menschen behandelt und nicht die Krankheit.
Die
Homöopathie macht sich das Naturgesetz der Ähnlichkeit zunutze: Alles was schaden kann, kann auch heilen.
Der Begründer der Homöopathie, Dr. Christian Friedrich Samuel Hahnemann (1755), formulierte den Satz: „Similia similibus curentur“ (Heile
Ähnliches mit Ähnlichem). Das Wesentliche der Homöopathie ist es, die
Selbstheilungskräfte zu aktivieren. Krankheit ist eine Verstimmung der
Lebenskraft, so ist Gesundheit - uns wieder in eine gute Schwingung zu bringen.
Sie ist nicht materiell, deshalb sollen auch keine materiellen Medikamente
eingesetzt werden.
Das ist meine Erfahrung in den letzten Jahren geworden. Jede Entwicklung kann erst dann geschehen, wenn die nötige Reife oder Not vorhanden ist. Für mich hat es keinen Sinn mehr, mit der Wirklichkeit zu streiten. Die Homöopathie hatte schon ihre wissenschaftliche Anerkennung, dann nahm man diese wieder zurück, aus welchen Ängsten auch immer, es ist egal.
Früher hatte ich großen Respekt vor Technik (!) und Wissenschaft. Oft stimmt die Theorie nur im Reagenzglas und nicht in der Ganzheit. So können starre Dogmen uns auch in Gefangenschaft nehmen und lässt dann so manche natürliche Empfindungen und Gedanken nicht mehr zu. Dabei trifft man die größten Wahrheiten im Einfachen an! Die Gesellschaft verändert sich momentan sehr, die Glaubenskultur trägt nicht mehr - die wirkliche Wissenskultur beginnt!
Konstitutionsbehandlungen sollten Sie Fachleuten überlassen. Um Miasmen (Erbschwächen) oder die Farbennuancen von Menschen zu bestimmen, benötigt man viel Übung und Herzblut. Es ist wirklich so!
Klassische
- Hausapotheken - Homöopathie und Psycho - Physiognomik,
dazu schrieb ich Bücher. Manche Kollegen verübelten mir diese Werke, mit der verständlichen Sorge: Es könnte fahrlässige Homöopathie betrieben werden,
homöopathisches Hopplahoppverfahren sollte jeder selbst verantworten. Durch Bücher und Vorträge werden viele sensibler und suchen Fachberatung auf. Wer
wirft den ersten Stein?
Viele unnötige Haltungen in den Therapiesystemen hemmen unseren Weg, nach dem Motto: Wir sind die Guten und die Richtigen! Deshalb wird manche neue Erkenntnis nicht genützt werden. Mein Ziel ist es immer noch: Das Patienten sich gleichwertig für die Homöopathie oder der Allopathie in einer Klinik entscheiden könnten, auch eine gekonnte Mischform ist akzeptabel. Kein System sollte alleinig glorifiziert werden, sonst leiden wir weiterhin unreif unter Streitereien und Verwirrungen. Sozial adäquate Verhaltensweisen sollten wir bieten, die eben auch Autonomie erlaubt – mit guten Lehrbüchern und Vorträgen.
Die meisten klassischen MedizinerInnen sind aufgeschlossen für alternatives Heilen, erfreulicherweise entspannt es sich sehr zwischen den HeilpraktikerInnen und den Allopathen. Scharlatane gibt es auf beiden Seiten, auch das ist kein Geheimnis mehr!
Das Thema Impfen:
Wir sollten von der Glaubenskultur zu einer Wissenskultur entwickeln! Seit über 30 Jahren arbeite ich in der Medizin, 15 Jahre als Krankenschwester – es war eine gute Zeit! Damals war ich völlig von der Wirksamkeit der Impfungen überzeugt, und wehe, es lehnte jemand diese Impfungen ab. Dann blähte ich mich aggressiv dagegen auf, ich entmündigte mein Gegenüber. Wegen meiner eigenen Unsicherheit und der großen Angst, der Andere könnte recht haben, das war meine wirkliche Panik dabei. Jetzt als langjährige Praktikerin erlebe ich oft, wie die Erbschwächen durch die Impfungen aktiviert werden. Manchmal wird eine Neurodermitis ausgelöst, dann nach der Salbentherapie entsteht das Asthma... Heuschnupfen usw. Man muss nur beobachten! Leider geht es im Gesundheitssystem oft nur noch um das Geld. Papperlapapp, es geht nicht nur um die Sorge unserer Gesundheit, dabei sollte das wirklich die oberste Maxime sein. Unser Sohn und viele Kinder hier in unserer Praxis sind ungeimpft sie sind gesünder und haben weniger Komplikationen und Schulprobleme, das ist nun meine 18-jährige Erfahrung. Sie sollten das Thema entspannt für sich selbst entscheiden, viel gute impfkritische Literatur wird Ihnen dazu beistehen (siehe Verlinkungen).
Der erste Impfkritiker, Dr. Gerhard Buchwald, ist am 19.07.2009 mit 89 Jahren gestorben. Derweilen hat er viele Nachfolger aus den medizinischen, wissenschaftlichen Reihen!
Wenn man keine neutralen, wissenschaftlichen Nutzen- und Risikoanalyse schafft, dann erfährt man z. B. nicht – ob eine Impfung nützlich oder schädlich ist. Viele Pharmazeuten haben wahrscheinlich kein Interesse dran dieses zu klären. Die ewigen Kaisers neue Kleider-Geschichten!
Die Psycho-Physiognomik (Gesichtslesen) nach Carl Huter (1861): "In des Menschen Gesichte steht seine Geschichte!"
Er ist sehr genau in seinen Forschungen und Analysen, Huter widerspricht sich nicht auf der nächsten Buchseite. Er sagt: „Ich habe lange betrachtet, um dann feinstoffliche Informationen von den Menschen zu bekommen“. Die größte seelische Gesundheit erreichen wir durch geistige Freiheiten, und niemals durch Abhängigkeiten! So zeigen sich die Seelenfarben im Gesicht, mit viel Übung und Geschick kann man sie lesen und deuten – trotzdem bleibt freilich jeder Mensch auch ein Geheimnis... und das ist auch gut so!
Freuen
Sie sich, wenn Sie eine natürliche Selbsteinschätzung besitzen, denn
das erfordert aufrichtige Auseinandersetzungen. Durch unsere Ahnen,
Freundschaften und Beziehungen, können wir viel erfahren und lernen. Manchmal
reichen diese realistischen Spiegelungen schon aus, um eine ganzheitliche
Gesundheit zu erfahren. Wenn wir unser authentisches Potenzial leben, dann überwiegt die Freude und nicht die Verbitterung. Dann sind
wir gesund! Ist aber unser Geist
oder die Seele unfrei, dann zeigt sich das in diesem und jenem
Malheurchen. Übergehen wir diese Zeichen eine lange Zeit, dann zeigt sich das
auf der körperlichen Ebene als Krankheit. Es wurde schon immer geahnt,
dass die Einnahme von Kügelchen alleine nicht immer hilft, sondern begleitende
Gespräche oder Bewusstmachungen (Nauchu-Buch!) können hier eine zentrale Rolle
im Prozess der Heilung spielen. Manches
Unglück oder unerwünschte Mittelmäßigkeit, kann durch Aufrichtigkeit einfach
verändert werden. Der seelische Quantensprung ist nicht schwierig, aber die Entscheidung
dafür muss erst getroffen sein, die fällt vielen schwer. Lieber wird die
Krankheit oder die unglücklichen Beziehungen weiterhin ertragen - oft ist das
unbewusst. Alles was Stillstand hat,
ist auch tot. Die Homöopathie schenkt uns die Bereitschaft zu
natürlichen Veränderungen. Bewusstes, ganzheitliches Verstehen
verändert uns schneller, denn so manche Möglichkeit haben wir schon
verschlafen. Oder wie war das mit dem Dornröschen?
Ich
denke, dass in Kürze sowieso ein völlig anderes Gesundheitssystem ansteht. So
wie die Wirtschaftslügen ans Tageslicht kamen, so wird Ähnliches mit den
Gesundheitsthemen geschehen. Naturwissenschaftliche Debatten verändern sich,
der Kampf zwischen dem Rationalen und Irrationalen wird durch die Philosophie
der eigenen ganzheitlichen Befreiung von Selbstheilungskräften
zusammenfinden und kann endlich Raum gewinnen, z.B. durch Klassische
Homöopathie, Familienklärungen und das Essen aus biologischem Anbau... Jeder
wird hier seinen eigenen Weg finden. Es ist problematisch, wenn wir unsere
Lösungen weiterhin in der Außenwelt suchen – wie es viele Christen und viele
andere immer noch tun. Mein Wunsch ist es, dass Heiler und Ärzte nicht im
Wettstreit gefangen bleiben, sondern ihre Herzen öffnen.
Cave: Antimonium crudum heißt jetzt Stibium sulfuratum nigrum!
"Ich denke immer, wenn ich einen Druckfehler sehe, es sei etwas Neues erfunden.".....von Johann Wolfgang von Goethe